aktuelle Mitteilungen

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27.11.2020

Jahresbericht der Bundesdrogenbeauftragten 2020 veröffentlicht

Der Jahresbericht der Bundesdrogenbeauftragten wurde gestern, am 26.11.2020 veröffentlicht.

Schwerpunktthemen des Berichts sind:

Nachfolgend der Bericht zum Runterladen:

Jahresbericht Bundesdrogenbeauftragte_2020_final_bf

Pressemitteilungen der Bundesdrogenbeauftragten:

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/detail/neuer-bericht-der-drogenbeauftragten-ludwig/

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/detail/jahresbericht-der-drogenbeauftragten-der-bundesregierung-2020/

https://www.drogenbeauftragte.de/presse/detail/statement-der-drogenbeauftragten-der-bundesregierung-zum-jahresbericht/


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25.11.2020

Broschüre „Digitale Räume für analoge Veranstaltungen“

Die aktuelle Broschüre „Digitale Räume für analoge Veranstaltungen“ des Gesamtverbands liegt zum Dowmload vor. Die Arbeitshilfe unterstützt bei der professionellen Übertragung von Präsenzveranstaltungen ins Netz. Die Broschüre finden Sie bei Interesse unter:  https://www.der-paritaetische.de/publikationen/digitale-raeume-fuer-analoge-veranstaltungen/ 

oder zum Runterladen nachfolgend:

Handreichung_digitale_Raeume_für_analoge_Veranstaltungen


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10.11.2020

Weiterbildungsbroschüre „Selbsthilfe im Dialog 2021“

Bereits im 5. Jahr wird das Weiterbildungsprogramm für Aktive in der Selbsthilfe veröffentlicht. Das Programm ist in Kooperation zwischen der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfeplenum (Vertretung der Thüringer Selbsthilfekontaktstellen), des Paritätischen Thüringen und seit 2019 der Landeskontaktstelle für Selbsthilfe in Thüringen e. V., LaKoST entstanden.

Nachfolgend können Sie sich das Weiterbildungsprogramm runterladen:

Selbsthilfe Broschüre_2021


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09.11.2020

Rehabilitation Abhängigkeitskranker; Fortführung von Leistungen der ARS und Suchtnachsorge bis 31.12.2020 verlängert

Nachricht vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) vom 06.11.2020:

Aufgrund der aktuellen Verschärfung der Pandemie-Lage im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus (Corona-Virus) haben die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene in Abstimmung mit dem GKV-Spitzenverband einer erneuten Verlängerung der o. g. Sonderregelungen (siehe Titel) bis 31.12.2020 zugestimmt. Hierbei gehen wir davon aus, dass die telefonische Suchtberatung nur im Einzelfall, insbesondere bei Risikogruppen und Bedenken/Ängsten der Rehabilitanden, durchgeführt wird.


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04.11.2020

Pressemitteilung Aktionstag der Suchtberatungsstellen 2020

Am heutigen Tag findet der bundesweite Aktionstag der Suchtberatungsstellen unter dem Motto: „Kommunal wertvoll“ statt. Initiiert von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) unter der Schirmherrschaft von der Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig (CSU) finden auch in Thüringen zahlreiche Aktionen statt.

Die TLS hat sich über massive Öffentlichkeitsarbeit beteiligt. Nachfolgend der herausgegebene Pressebericht der TLS zum Runterladen:

Pressemitteilung Aktionstag Suchtberatungsstellen

Ziel ist es die wertvolle Arbeit der Suchtberatungsstellen mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken, das Thema Abhängigkeitserkrankung transparent zu machen und insbesondere Entscheidungs- und Kostenträger zu erreichen, um die wichtige Arbeit der Suchtberatungsstellen aufrecht erhalten zu können


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02.11.2020

Absage der Veranstaltung in Lützensömmern für die Suchtselbsthilfe im November

Entsprechend der neuen Verordnung der Thüringer Landesregierung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sagen wir unsere kommende Veranstaltung im November für die Suchtselbsthilfe in Lützensömmern ab. Dies betrifft nachfolgende Veranstaltung:

Lützensömmern:

20. – 22.11.2020 – Willi Küster – Thema: „Gewaltfreie Kommunikation in Konflikten“

Wir melden uns bei allen bereits angemeldeten Personen, um die Absage schriftlich zu bestätigen. Bereits überwiesene Teilnahmegebühren werden zurückerstattet.

Ein Ersatztermin wird geprüft. Wir halten Sie/ Euch auf dem Laufenden.

Bleiben Sie gesund!


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08.10.2020

Empfehlung für leitsatzgerechte Online-Angebote in der Selbsthilfe

Der Monitoring-Ausschuss der BAG Selbsthilfe und des Forums im Paritätischen hat eine Hilfestellung im Umgang mit leitsatzkonformen Online- und Social-Media-Angeboten herausgebracht, um von wirtschaftlichen Interessen unabhängige Angebote und Informationen sicherzustellen.

 

Die Empfehlungen können nachfolgend runtergeladen werden:

Empfehlungen für leitsatzgerechte Online-Angebote_08.10.2020

Die Leitsätze vom 30.04.2016 können nachfolgend runtergeladen werden:

Leitsaetze_-_30.04.2016

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24.09.2020

Europäischer Drogenbericht 2020

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) hat gestern den jährlich erscheinenden Europäischen Drogenbericht mit aktuellen Daten zur Situation illegaler Drogen in Europa sowie Norwegen und der Türkei veröffentlicht.

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das jährliche Informationspaket zur Drogensituation in Europa. Gemeinsam mit dem Bericht wird das Statistische Bulletin 2020 mit allen europäischen Daten, die der Analyse zugrunde liegen, veröffentlicht.

In dem aktuellen Jahresbericht beschreibt die EMCDDA die Drogensituation Ende 2019 sowie die jüngsten Veränderungen, die die COVID-19-Pandemie seit Anfang 2020 mit sich gebracht hat. Der Bericht (in englischer Sprache) enthält eine umfassende Analyse der Muster, die sich in der EU, der Türkei und Norwegen in den Bereichen Drogenangebot, illegaler Drogenkonsum und damit verbundene Probleme der öffentlichen Gesundheit herausbilden. Darüber hinaus werden nationale Datensätze zu diesen Themen und zu den wichtigsten Maßnahmen zur Schadensminimierung bereitgestellt. In einem neuen Format sind die Kapitel in erster Linie nach Drogenart und den damit verbundenen Schäden gegliedert.

Der Bericht erscheint dieses Jahr ausschließlich auf Englisch, eine Zusammenfassung des Berichtes (KEY ISSUES) steht Ihnen auf Deutsch , Englisch und 22 weiteren Sprachen auf der Website der EMCDDA zur Verfügung.

Die Situation speziell für Deutschland wird ausführlich in den Workbooks des aktuellen deutschen Berichts zur Drogensituation (REITOX-Bericht) dargestellt, der ebenfalls auf unserer Website verfügbar ist (https://www.dbdd.de/).


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22.09.2020

Pressemitteilung

15. Fachtag der Thüringer Suchtselbsthilfe
Thema: „Strukturwandel in der Selbsthilfe, Gesellschaft und Sucht – welchen Raum nehmen suchtkranke Menschen derzeitig ein“

Zur Erinnerung an alle interessierten Personen: Am Samstag, den 26.09.2020 findet der diesjährige Fachtag der Thüringer Suchtselbsthilfe in Erfurt statt. Die entsprechende Pressemitteilung kann nachfolgend mit allen wichtigen Informationen eingesehen werden: PM Fachtag TLS 2020

Wir freuen uns auf Sie/ Euch und hoffen auf eine spannende und anregende Veranstaltung.

Für Rückfragen steht das Team der TLS gern zur Verfügung.


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10.09.2020

Alkohol, Drogen, Medikamente: Suchtberatung rettet Leben – und ist dennoch chronisch unterfinanziert!

Rund 1.300 Suchtberatungsstellen bundesweit erreichen mehr als eine halbe Million Suchtkranke und ihre Angehörigen. Nicht zuletzt in der Corona-Krise zeigt sich, dass Menschen Unterstützung brauchen. Dennoch ist die Suchtberatung chronisch unterfinanziert und die Lage verschärft sich weiter. Mit einem Aktionstag Suchtberatung am 4. November 2020 macht die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten, Daniela Ludwig, auf die angespannte Situation aufmerksam. Flankierend dazu veröffentlichen die DHS und ihre Mitgliedsverbände heute die Stellungnahme „Notruf Suchtberatung“.

Die kommunalen Suchtberatungsstellen bieten eine unverzichtbare Hilfe vor Ort an: Sie beraten, behandeln und begleiten; sie unterstützen und stabilisieren Abhängigkeitskranke und ihre Angehörigen in Krisen sowie in dauerhaft herausfordernden Lebenssituationen. Doch: „Angesichts klammer Kassen stehen viele Suchtberatungen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Die Corona-Pandemie hat die Situation zusätzlich verschärft – trotz der Systemrelevanz der Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe. Daher brauchten wir jetzt dringend eine stabile und verlässliche Finanzierung, um auch künftig die erforderliche Hilfe für Menschen mit Suchtproblemen wohnortnah zu sichern“, fordert Christina Rummel, stellvertretende Geschäftsführerin der DHS.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig sagt: „Wenn die Hilfe vor Ort wegbricht, stehen Suchtkranke und ihre Familien alleine da. So schwierig die Finanzlage vieler Kommunen ist – ohne eine gut aufgestellte Suchtberatung geht es nicht! Gute Beratung vor Ort ist der erste Schritt raus aus der Sucht und rein in ein gesundes Leben.“

„Aktionstag Suchtberatung: Kommunal wertvoll!“ am 4. November

Mit einem bundesweiten Aktionstag soll auf die Dringlichkeit der (Weiter-)Finanzierung und die Zukunftssicherung der Suchtberatungsstellen aufmerksam gemacht werden. Er findet erstmalig am 4. November 2020 mit dem Motto „Kommunal wertvoll!“ unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung statt. Ziel ist es, Suchtberatungsstellen und Politik in den Kommunen miteinander in einen Dialog zu bringen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) plant und koordiniert den Aktionstag Suchtberatung gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden.

Stellungnahme „Notruf Suchtberatung“

Die DHS und ihre Mitgliedsverbände veröffentlichen heute die Stellungnahme „Notruf Suchtberatung“, um auf die angespannte Situation der Einrichtungen aufmerksam zu machen und fordert, Suchtberatung JETZT stabil zu finanzieren (zu finden unter Notruf Suchtberatung).

Die Pressemitteilung können Sie nachfolgend runterladen:

DHS_PM Aktionstag und Notruf Suchtbehandlung

Die TLS unterstützt das Vorhaben und steht für Rückfragen gern zur Verfügung.


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10.09.2020

Welttag der Suizidprävention – 10.09.2020

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die International Association for Suicide Prevention (IASP) haben 2003 erstmals den 10. September als Welttag der Suizidprävention ausgerufen.

Begründet wird dieser öffentlichkeitswirksame Tag damit, dass Suizid eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt darstellt. Jährlich nehmen sich weltweit ca. 800.000 Menschen das Leben (die Dunkelziffer wird weitaus höher liegen), in Deutschland sind es ca. 10.000 Menschen und die Ursachen sind sehr facettenreich.

Auch in Zusammenhang mit Abhängigkeitserkrankungen geht Suizid nicht selten einher. Wenn die psychischen Belastungen zu groß werden und die Ressourcen und Stärken immer mehr in den Hintergrund treten, sind negative, abwertende und lebensmüde Gedanken häufig die Folge. Als auslösende Faktoren für einen Suizid werden oft Stress, finanzielle Probleme, schwere Erkrankungen und familiäre Konflikte genannt.

Der Aktionstag soll die Gesellschaft für das Thema sensibilisieren und auf das enorme Problem der modernen Gesellschaft hinweisen.

Die TLS will am heutigen Tag allen Verstorbenen durch Suizid gedenken.

Wenn auch Sie negative Gedanken haben, wenden Sie sich bitte an nachfolgende Kontakte. Es gibt bestehende Strukturen und Hilfen in Thüringen:

Netzwerk Suizidprävention Thüringen


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09.09.2020

Tag des alkoholgeschädigten Kindes – 09.09.2020

Der heutige 09. September 2020 ist der „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“. Das Datum wurde bewusst auf den 09.09. gelegt und soll auf die 9 Monate hinweisen, die ein ungeborenes Kind beschützt und behütet im Bauch der Mutter heranwächst. Doch leider ist diese Behutsamkeit nicht immer gewährleistet und kann durch Substanzeinfluss insbesondere von Alkohol gefährdet werden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) schätzt, dass in Deutschland mehr als 10.000 Kinder mit Fetalen Alkoholspektrum-Störungen geboren werden. Rund 3.000 Kinder weisen das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms auf. Betroffene des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS) sind in der Regel ein Leben lang auf Hilfe angewiesen. Selbst weniger ausgeprägte Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) führen zu vielfältigen körperlichen, kognitiven und sozialen Einschränkungen, die oft erst im Schulalter entdeckt und relevant werden. Somit gefährdet bereits ein geringer Schluck Alkohol die Gesundheit des ungeborenen Kindes.

Die TLS will alle werdenden Eltern auf dieses Thema hinweisen und im Umgang mit dem eigenen Alkoholkonsum speziell während der Schwangerschaft sensibilisieren.

Informationen zu diesem Thema und Hilfestellungen erhalten Sie auf der Seite der BZgA: Pressemitteilung BZgA zum 09.09.2020


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31.08.2020

COVID-19: Zweite Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

Die Zweite Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 tritt am 31. August 00:00 Uhr in Kraft.

Sie können die Verordnung als Lesefassung unter: https://www.tmasgff.de/covid-19/verordnung finden. Zur besseren Lesbarkeit hier auch als pdf runterladen: Zweite Thüringer Verordnung COVID-19-2020-08-30.

Die Quarantäneverordnung finden Sie unter https://www.tmasgff.de/covid-19/quarantaeneverordnung. 

In der neuen Verordnung gibt es erstmalig eine Trennung der Bereiche Pflege (§ 9), EGH (§10) und der Krankenhäuser (§ 9a).

 

Die neue Verordnung sieht die generelle Öffnung der Einrichtungen vor, unter Berücksichtigung des allgemeinen Infektionsschutzes und der jeweiligen einrichtungsspezifischen Konzepte. Bei all der Lockerung bleibt es aber bei der Registrierung der Besucher*innen der Einrichtungen.


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19.08.2020

Stellenausschreibung TLS

Die TLS sucht ab dem 01.09.2020 oder später eine/n engagierte/n Mitarbeiter/ in (m/w/d) in Teilzeit (20 Stunden/Monat) bis zunächst zum 31.12.2020.

Nähere Informationen und die Stellenausschreibung nachfolgend:

Stellenausschreibung-Verwaltung-TLS- geringfügige Tätigkeit 2020.rrp


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17.08.2020

Anmeldung zum Fachtag der Thüringer Suchtselbsthilfe 2020 ab sofort möglich

Jedes Jahr findet der Fachtag der Suchtselbsthilfe in Thüringen durch die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. statt. Die Inhalte und auch das diesjährige Thema wurden vom Fachausschuss der Suchtselbsthilfe Thüringen bestimmt.

Thema dieses Jahr:

„Strukturwandel in der Selbsthilfe, Gesellschaft und Sucht – welchen Raum nehmen suchtkranke Menschen derzeitig ein“

Hauptvortrag:

„Menschen, Drogen und Gesellschaft ändern sich – Welche Herausforderungen ergeben sich für die Suchthilfe?“ – Fr. Dr. med. Katharina Schoett (Chefärztin Abt. für Suchtmedizin, Stellv. Ärztliche Direktorin am Ökumenischen Hainisch Klinikum Mühlhausen)

Ab sofort können Sie sich auf unserer Homepage anmelden: Anmeldung Fachtag Suchtselbsthilfe 2020

oder uns via Fax, Mail oder Post die Anmeldung zukommen lassen.

Die Anmedlung ist bis zum 11.09.2020 möglich. Bedingt durch die Corona-Bestimmungen können sich leider nur 40 Teilnehmer anmelden. Hierbei zählen die ersten 40 Anmeldungen. Also melden Sie sich zeitnah an!

Wir freuen uns auf einen anregenden Fachtag.


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21.07.2020

Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Am heutigen Datum, dem 21.07.2020 erinnert die deutsche Drogenhilfe den verstorbenen Drogenabhängigen mit einem Gedenktag.

Dieser Tag geht auf das Jahr 1998 zurück und wurde von einem Angehörigen initiiert.

Der Gedenktag soll auf das Thema Drogenkonsum und seine negativen Auswirkungen hinweisen und die Öffentlichkeit sensibilisieren.

Dieses Jahr steht der Gedenktag unter dem Thema: „Covid 19 und Versorgungssicherheit“. Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein – ob mit oder ohne CORONA/Covid 19-

Mehr Informationen unter: https://www.gedenktag21juli.de/

Zur Erinnerung: im Jahr 2019 starben in Thüringen 26 Personen (23 Männer und 3 Frauen) im Zusammenhang mit ihrem Drogenkonsum. Bundesweit starben 1.398 Personen im Jahr 2019 im Zusammenhang mit Drogenkonsum. Beide Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die TLS nimmt in stiller Trauer Anteil an den Verstorbenen, Hinterbliebenen, Freunden und Bekannten.

Zugleich wollen wir uns an konsumierende Personen richten die flächendeckend stattfindenden Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Weiterhin wollen wir allen Akteuren der Suchthilfe „Danke sagen“ für ihre Arbeit. Damit diese Arbeit weiterhin bestehen kann, appelliert die TLS an Politik, Kosten- und Entscheidungsträger die Suchthilfe weiterhin zu unterstützen und die wichtige Arbeit der Kolleginnen und Kollegen zu würdigen.

Für Fragen und Informationen um das Thema Abhängigkeitserkrankung können Sie uns gern kontaktieren.


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15.07.2020

Befragung zeigt: Corona Lockdown fördert Suchtverhalten

Stress durch massive Einschränkungen sozialer Begegnungen kann riskanten Alkohol- und Tabakkonsum sowie Suchtverhalten fördern, wie aus früheren Epidemien bekannt ist. Diese Gefahr besteht auch in der aktuellen Corona-Pandemie. Das belegt eine Studie zur Veränderung der Alkohol- und Tabakkonsumgewohnheiten während des Lockdowns, die vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim und der Universitätsklinik Nürnberg initiiert wurde.

Demzufolge trinken 37,4% der Befragten seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen mehr Alkohol. 42,7% der Studienteilnehmenden konsumieren mehr Tabak als zuvor. Daher sei es wichtig, über Risiken und mögliche Langzeitfolgen zu informieren sowie niederschwellige medizinische und soziale Hilfsangebote bereits während der Akutphase der Corona-Pandemie aufzubauen, schlussfolgern die Autorinnen und Autoren der Studie.

Weitere Details können Sie der nachfolgenden Publikation im Deutschen Ärzteblatt entnehmen:

Die COVID-19-Pandemie als idealer Nährboden für Süchte – Befragung


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14.07.2020

Ergebnispapier der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zum Thema „Problematisches Computerspielen und Computerspielstörung (Gaming Disorder)“ verabschiedet

Die fortschreitende Digitalisierung hat unverkennbar Einfluss auf zahlreiche Bereiche unseres Lebens – wie bspw. auf unsere sozialen Beziehungen, die Arbeitswelt sowie unseren Gesundheitszustand. Mehrere Generationen verbringen inzwischen die Hälfte ihrer wachen Lebenszeit online. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe der DHS und des Fachverbands Medienabhängigkeit e.V. erarbeiteten Vertreterinnen und Vertreter der Verbände, der Praxis und der Forschung zentrale Fragen der Bereiche Prävention und Frühintervention, Beratung, Behandlung und Rehabilitation sowie Forschung des problematischen Computerspielens und der Computerspielstörung (Gaming Disorder).

Das kürzlich vorgelegte Papier ist Ergebnis einer intensiven Diskussion unterschiedlicher Fachdisziplinen und Institutionen mit dem Auftrag, das problematische Computerspielen und die Computerspielstörung nach dem ICD-11 (Gaming Disorder) aus dem jeweiligen Kenntnisstand zu erfassen und damit Interessierten einen Überblick zu erleichtern.

Das Ergebnispapier kann nachfolgend runtergeladen werden:

Ergebnispapier_AG_Problematisches_Computerspielen_und_Gaming_Disorder

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06.07.2020

Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2019

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) untersucht regelmäßig den Konsum legaler und illegaler Substanzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Die nun veröffentlichte Drogenaffinitätsstudie 2019 hat eine Stichprobe von 7.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 – 25 Jahren in Deutschland befragt.

Nachfolgend die wesentlichen Ergebnisse in einer Zusammenfassung:

Rauchen:

Die Quote der 12 – 17-Jährigen Raucher/Raucherinnen ist in den letzten 18 Jahren rückläufig

Auch die Quote der 18 – 25-jährigen Raucher/Raucherinnen ist rückläufig

Alkohol:

Illegale Drogen:

Die Studie kann nachfolgend eingesehen werden:

Drogenaffinitätsstudie Jugendlicher 2019


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26.06.2020

Weltweiter Anti-Drogen-Tag 

Der Anti-Drogen-Tag, offiziell auch „International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking“ oder „Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr“ genannt, findet am heutigen Tag, den 26. Juni 2020 statt. Dieser Aktionstag ist auch als Weltdrogentag bekannt und wurde im Dezember 1987 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen festgelegt und ist gegen den Missbrauch von Drogen gerichtet. 

Die TLS will sich an diesem Tag ebenfalls gegen den Konsum von (legalen und illegalen) Drogen aussprechen und verweist in diesem Zusammenhang gern nochmals auf die Zahlen aus dem Jahrbuch Sucht 2020  der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS):

Alkohol:

Tabak: 

Medikamente: 

Illegale Drogen: 

Wenn Sie Fragen haben und/ oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an uns. Das Team der TLS steht Ihnen gern zur Verfügung. 

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17.06.2020

Die Corona-Pandemie ist in Deutschland abklingend. In der Folge gilt es nun in zahlreichen Maßnahmen, die Geschehnisse der letzten Wochen zu reflektieren und mit Hilfe von Befragungen und Studien zu hinterfragen.

Die TLS unterstützt in seinen Netzwerken bundesweit Einrichtungen und Initiativen, welche Erhebungen zu verschiedenen Bereichen rund um das Thema Abhängigkeitserkrankung unternehmen.

Nachfolgend werden wir, mit entsprechender Aktualisierung, Studienvorhaben kurz vorstellen und verlinken, damit möglichst viele Personen der Zielgruppe der Studien mitwirken können.

Es ist wichtig, dass wir zahlreiche Daten erhalten und auswerten können, um die Hilfe entsprechend daran anpassen zu können.

Vielen Dank.

Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Thema: Wie haben sich die Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens aufgrund der Covid-19 Pandemie auf die familiären Beziehungen und Belastungen ausgewirkt und gibt es Zusammenhänge zu Suchtmittelkonsum und psychischem Wohlbefinden gibt?

AnschreibenFamilien_Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Befragung Uniklinik Hamburg familiären Belastungen im Rahmen der Covid-19-Pandemie

Universität Lübeck und Bundesministerium für Gesundheit

Thema: Studie zur versorgungsbezogenen Konzepten in der Arbeit mit Angehörigen Suchtkranker.

Ein Fragebogen wird als Erhebungsmethode gewählt (Dauer ca. 10min.) und kann nachfolgend angesehen und ausgefüllt werden:

Fragebogen Uni Lübeck

Psychosoziale Folgen der Corona-Pandemie: Teilnehmende für Studie gesucht

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen auf unsere Gesellschaft, das Miteinander, aber auch auf jede/-n Einzelne/-n, sind enorm. Vor diesem Hintergrund führen Forscher/-innen der Katholischen Hochschule in Aachen eine Studie zu den psychosozialen Folgen der Corona-Pandemie durch. Ziel der Befragung ist es, aktuelle Daten über die psychosozialen Folgen der öffentlichen Maßnahmen, die in Folge der COVID-19 Pandemie veranlasst wurden, zu erheben. Die Teilnahme am Survey ist über folgenden Link noch bis zum 15. Juli 2020 möglich: https://t1p.de/corona-studie. Die Beantwortung des Fragebogens dauert etwa 15 Minuten. Die Studie wird u.a. durch die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention (DG-SAS) unterstützt


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09.06.2020

Nachfolgend die neue Medieninformation aus dem Gesundheitsministerium

Kurz vorweg genommen: Ab dem 13.06.2020 dürfen sich Suchtselbsthilfegruppen (entsprechend weiterer Abstandregelung und Einhaltung der Hygienebestimmungen) wieder treffen!

Medieninformation

Nr. 062/2020

Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Kabinett beschließt neue Thüringer Corona-Eindämmungsverordnung

Gesundheitsministerin Heike Werner: Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger für den Infektionsschutz wird gestärkt

Die Thüringer Landesregierung hat heute die „Thüringer Verordnung zur Neuordnung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zur Verbesserung der infektionsschutzrechtlichen Handlungsmöglichkeiten“ beschlossen. Sie wird am 13. Juni in Kraft treten. Die neue Verordnung setzt auf mehr Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger für den Infektionsschutz.

Dazu erklärt Gesundheitsministerin Heike Werner: „Gemeinsam haben wir es geschafft, das Infektionsgeschehen in Thüringen und in Deutschland zu verlangsamen. So wurden viele Menschen vor einer Ansteckung geschützt. Unser Gesundheitssystem wurde so entlastet, dass die Schwerkranken dort gut versorgt wurden. Dies erlaubt uns weitere Lockerungen. Wie von Ministerpräsident Bodo Ramelow vor zweieinhalb Wochen angekündigt, setzen wir stärker auf die Eigenverantwortung der Menschen. Jeder muss seinen Teil zum Infektionsschutz beitragen. Das Virus ist nach wie vor da und es ist nach wie vor gefährlich. Es gibt weder ein spezifisches Medikament noch einen Impfstoff. Vor einer Ansteckung kann man sich nur durch Achtsamkeit schützen!“

Die wichtigsten Änderungen der Verordnung im Überblick:

Auch im Internet abrufbar unter:

https://www.tmasgff.de/medienservice/artikel/kabinett-beschliesst-neue-thueringer-corona-eindaemmungsverordnung

Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen

Allen Menschen wird weiterhin geraten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Personen möglichst gering zu halten.

Als Empfehlung gilt, sich nur mit Angehörigen eines weiteren Haushalts oder mit nicht mehr als zehn sonstigen Personen zu treffen. Der Personenkreis, mit dem man sich regelmäßig trifft sollte möglichst konstant bleiben, damit Infektionsketten besser nachvollzogen werden können.

Eine rechtlich verbindende Kontaktbeschränkung entfällt. Polizei und Ordnungsämter werden nicht mehr kontrollieren, ob kleine Gruppen aus zwei, drei oder vier Haushalten bestehen.

Private Feiern/Veranstaltungen

Private Feiern (z.B. Familienfeiern, Geburtstage, Hochzeiten) sind wieder möglich.

Ab einer bestimmten Personenzahl (mehr 30 Personen in geschlossenen Räumen/mehr als 75 Personen unter freiem Himmel) muss die Veranstaltung jedoch durch den Veranstalter/die Veranstalterin mindestens 48 Stunden im Voraus beim zuständigen Landkreis/der kreisfreien Stadt gemeldet werden.

Es sind immer geeignete Infektionsschutzvorkehrungen zu treffen sowie im Infektionsfall eine mögliche Kontaktverfolgung sicher zu stellen! Die Verantwortung liegt beim Veranstalter/der Veranstalterin.

Öffnung von weiteren Kultur- und Freizeitangeboten

Folgende Angebote/Einrichtungen dürfen wieder öffnen, wenn Sie ein Infektionsschutzkonzept vorhalten:

  1. Konzerthäuser, Orchester- und Theateraufführungen und Kinos in geschlossenen Räumen* (zusätzliche Bedingungen: kontrollierbarer Zu- und Abgang, Teilnahme ausschließlich auf Sitzplätzen)
  2. Mehrgenerationenhäuser sowie offene Senioreneinrichtungen der Seniorenarbeit, insbesondere Seniorenclubs und Seniorenbüros
  3. Reisebusveranstaltungen

* Die vom Land institutionell geförderten Theater und Orchester nehmen grundsätzlich ihren regulären Spielbetrieb in geschlossenen Räumen entsprechend der Spielzeitplanung 2019/2020 bis zum Ablauf des 31. August 2020 nicht mehr auf.

Öffnung von Tagespflegeeinrichtungen

Tagespflegeeinrichtungen (nach dem Elften Sozialgesetzbuch) können ebenfalls wieder öffnen. Bedingung hierfür ist, dass vorab beim zuständigen Landkreis/der kreisfreien Stadt ein Infektionsschutzkonzept vorgelegt wurde. Sollte es ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen geben, ist die Einrichtung geschlossen zu halten bzw. wieder zu schließen.

Genehmigungspflicht für Schwimmbäder, Saunen sowie Messen/Ausstellungen

Mit einer schriftlichen Genehmigung durch den zuständigen Landkreis/die kreisfreie Stadt dürfen folgende Veranstaltung/Einrichtungen/Angebote in geschlossenen Räumen wieder öffnen:

  1. Messen, Spezialmärkte und Ausstellungen
  2. Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbäder
  3. Saunen und Thermen

Kontaktnachverfolgung/Erfassung von Kontaktdaten

Aufgrund der weitreichenden Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen, spielt die Kontaktnachverfolgung beim Auftreten einer Neuinfektion – besonders in geschlossenen Räumen – eine entscheidende Rolle.

Um möglichst schnell Infektionsketten nachvollziehen zu können, ist für Gäste von Gaststätten in geschlossenen Räumen bzw. Besucherinnen und Besucher von öffentlichen Veranstaltungen/Angeboten/Einrichtungen mit Publikumsverkehr in geschlossenen Räumen die Erfassung von Kontaktdaten aller Gäste/Teilnehmenden Pflicht.

Weiterhin gelten:

Infektionsschutz- und Abstandsregel

Wo immer möglich und zumutbar, ist weiterhin ein Mindestabstand von wenigstens 1,5 m einzuhalten.

Bei allen öffentlichen Veranstaltungen, in Einrichtungen mit Publikumsverkehr, in Betriebe und Geschäften, in Wohnheimen und Sammelunterkünften müssen die allgemeinen Infektionsschutzregeln eingehalten werden. Das Ziel ist die Reduzierung von Kontakten, der Schutz vor Infektionen durch Tröpfchen und Aerosole sowie die möglichst weitgehende Vermeidung von Schmierinfektionen.

Weitere Informationen zu den nötigen Maßnahmen finden Sie in der aktuellen Verordnung (§ 3 und 4).

Infektionsschutzkonzepte

Alle Bereiche mit Publikumsverkehr benötigen nach wie vor ein schriftliches Infektionsschutzkonzept. Das Infektionsschutzkonzept ist vorzuhalten und auf Verlangen dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter § 5 der Verordnung sowie unter www.tmasgff.de/covid-19/schutzkonzepte.

Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung

Im öffentlichen Personenverkehr (z.B. Eisenbahnen, Straßenbahnen, Omnibusse, Taxen, Reisebusse) und in Geschäften mit Publikumsverkehr ist die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin verpflichtend. Ausnahmen gelten für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und für Personen, die wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen oder anderen Gründen dazu nicht in der Lage sind.

Weitere Informationen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung finden Sie im unserem FAQ-Bereich.
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02.06.2020

MDR-Beitrag: Abhängigkeitserkrankung in Zeiten von Corona

Mit dem unglücklichen Titel „Alkohol und Drogen: Suchtdruck in Thüringen gestiegen“ wurde gestern im Thüringen Journal im MDR ein Beitrag unter der Beteiligung von Fr. Gille (Leiterin des Suchthilfezentrums der Evangelischen Stadtmission in Erfurt), Fr. Pehn (Suchtselbsthilfegruppe Lebensfreude in Erfurt) und Hr. Weiske (TLS) gesendet.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Mitwirkung.

Es ist schwierig, bereits heute einen Trend im Konsumerleben der Bevölkerung zu sehen. Im Austausch mit der beruflichen und der ehrenamtlichen Suchthilfe kann man sagen, dass es Rückfälle gab, auch von Personen, wo damit nicht zu rechnen war. Jedoch kann man ebenso sagen, dass viele Personen stabil geblieben sind, womit man nicht unbedingt gerechnet hat. Wichtig ist in beiden Fällen, dass das Suchthilfesystem in den letzten Monaten eine hervorragende Arbeit geleistet hat und weiterhin für abhängigkeitserkrankte betroffene Personen zur Verfügung stand und steht.

Positiv ist anzumerken, dass langsam der „Vor-Corona“-Stand im Thüringer Suchthilfesystem einkehrt.

Nachfolgend können der Artikel und der Filmbeitrag eingesehen werden:

MDR-Beitrag_01.06.2020


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29.05.2020

Weltnichtrauchertag 2020

Kill Yourself Starter Kit. Lass dich nicht manipulieren lautet das Motto des diesjährigen Weltnichtrauchertags, der am 31. Mai 2020 stattfindet.

Im Fokus des von der WHO ausgerufenen Aktionstags steht der Schutz der Jugend vor dem Einfluss der Tabakindustrie und deren Bewahrung vor Tabak- und Nikotinkonsum.

Die neue Internetseite www.rauchfreiefilme.de macht in diesem Zusammenhang auf die indirekte Form der Werbung für das Rauchen durch Film und Fernsehen aufmerksam, die zur Vermittlung eines positiven Images des Tabakkonsums beiträgt. Ziel der Internetseite ist ein kontinuierliches Monitoring von Rauchszenen für alle Kinofilme, die ein breites Publikum erreichen.
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nehmen den Weltnichtrauchertag ebenfalls zum Anlass, auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen .

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Coronavirus-Pandemie informiert die BZgA unter https://www.rauchfrei-info.de/ zu den Risiken des Rauchens im Kontext von Covid-19.

Unterstützung für einen Rauchstopp bieten das Online-Ausstiegsprogramm der BZgA sowie die kostenlose telefonische Beratung unter der Rufnummer 0800 8 31 31 31.


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29.05.2020

Jahresbericht der TLS 2019 veröffentlicht

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend können Sie den Jahresbericht der TLS aus dem Jahr 2019 herunterladen. Die Printversion ist derzeitig in Druck und kann bei Bedarf ebenfalls angefordert werden.

Jahresbericht 2019


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20.05.2020

Positionspapier des Thüringer Fachzirkels Suchtprävention zur Corona-Pandemie

Der Thüringer Fachzirkel Suchtprävention (FaZiSu) hat ein Positionspapier veröffentlicht zum Thema: Suchtprävention zur Corona-Pandemie.

Hierbei ist es uns besonders wichtig, auf die derzeitige Situation aufmerksam zu machen und das Thema der Suchtpräventionsarbeit einzuordnen. Die Suchtprävention und Gesundheitsförderung muss in Thüringen weitergehen!

Das Positionspapier kann nachfolgend eingesehen und runtergeladen werden:

FaZiSu_Positionspapier_Corona 20.05.2020


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28.04.2020

Erhebung der Suchtselbsthilfestatistik Thüringen 2020

Die Befragung der Suchtselbsthilfe in Thüringen hat Tradition. Bereits 2008, 2011, 2013, 2015 und 2018 konnten wir einer breiten Öffentlichkeit Ihre Arbeit in der Suchtselbsthilfe zeigen, einen wichtigen Beitrag zur Transparenz innerhalb der Suchthilfe leisten und die wichtige Arbeit vor Ort in den Gruppen als Bestandteil des Suchthilfesystems sichtbar machen.

Wir bitten Sie um Ihre aktive Mitarbeit an unserer aktuellen Suchtselbsthilfeerhebung 2020, die sich auf das Jahr 2019 bezieht. Wir brauchen diese repräsentativen Zahlen: die Daten bieten eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung von Maßnahmen und Projekten bei der Suchtselbsthilfeförderung, dienen als Grundlage für statistische Aussagen gegenüber Politik, Presse sowie Kostenträgern und kommen somit allen wieder zu gute.

Dank der Unterstützung der AOK PLUS veröffentlichen wir die Ergebnisse in diesem Jahr und stellen sie Ihnen als Gruppen dann selbstverständlich zur Verfügung. Auch für Sie wird es interessant sein, wie sich die Gruppen zusammensetzen und was wesentliche Themen und Schwerpunkte in Ihrer Arbeit sind.

Den Fragebogen für die Erhebnung können Sie nachfolgend als pdf runterladen:

Fragebogen SSH Thüringen 2020

Natürlich werden alle (uns bekannten) Thüringer Suchtselbsthilfegruppen per Post angeschrieben.

Wir bitten um Rücksendung des ausgefüllten Fragebogens an die TLS bis zum 30.06.2020.

Vielen Dank.


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08.04.2020 (letzte Aktualisierung 04.11.2020)

Informationen aus dem Hilfesystem in Zeiten des Corona-Virus

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen, 

liebe Freunde,

 

die derzeitige Situation ist für die gesamte Bevölkerung sehr belastend. Einschränkungen und Verbote haben das öffentliche und private Leben derzeitig stark eingeschränkt.

Besonders von diesen Einschränkungen sind kranke Menschen – speziell psychisch kranke Menschen betroffen. Zu diesem Personenkreis zählen abhängigkeitskranke Menschen. Durch die aktuelle Situation werden soziale Kontakt und Hilfsangebote eingeschränkt. Dies kann Schwierigkeiten in der eigenen gesundheitlichen Stabilität zur Folge haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, für alle Akteure der Suchthilfe in Thüringen – sowohl für Betroffene, als auch Angehörige und Professionelle weiterhin Unterstützung zu erfahren.

Die TLS gibt nachfolgend zahlreiche Informationen aus verschiedenen Bereichen des Hilfesystems.

Wir sind bemüht die Informationen zeitnah zu aktualisieren und Ihnen alle Informationen, welche wir erhalten, zur Verfügung zu stellen.

Es existiert weiterhin eine starke Unterstützung auf allen Ebenen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Weiske

Koordinator TLS

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Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen

25.05.2020_Suchthilfe_waehrend_und_nach_der_Corona-Krise_absichern

Informationen für Fachkräfte in der Suchthilfe

07.04.2020_DHS Schreiben BMAS

07.04.2020_DHS Schreiben BMG

07.04.2020_Positionierung_Sucht-Selbsthilfe

Stellungnahme_DHS_Suchthilfe_rettet_Leben

Fachgesellschaften

16.03.2020_Handreichung Kurzfassung Subst und Sars 2 Covid 19

21.03.2020_StellungnahmeSuchtfachverbände_final

24.03.2020_DGSP_Corona_Papier

Hilferuf dah akzept jes

Sars_DGS_1

Verbände_Aufrechterhaltung der ambulanten und stationären Suchtkrankenversorgung-1

Fachgesellschaften_Dringender Appell Aufrechterhaltung Suchtkrankenversorgung 30.10.2020

Deutsche Rentenversicherung Bund

RS_Nr_13_2020

RS_Nr_15_2020

RS_Nr_17_2020

RS_Nr_21_2020

RS_Nr_22_2020

RS_Nr_25_2020

RS_Nr_29_2020

RS_Nr_47_2020

Rundschreiben Coronavirus_Leistungen der amb. mediz. Reha Abhängigkeitsk

Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland

RS DRV MD 25.03.2020

Rundschreiben DRV MD 20.03.2020

RS DRV MD 21.04.2020

RS DRV MD 26.05.2020

RS DRV MD 23.06.2020

Rundschreiben DRV MD 07.07.2020

RS DRV MD Nachsorge 04.09.2020

RS DRV MD 22.10.2020 Nachsorge

vdek

20.03.2020_Gs_029_ARS und Suchtnachsorge

30.03.2020_Gs_036_ganztäg amb Reha Sucht

GKV

09.04.2020 Vereinbarung_§111d_SGB V_final_Unterschriftsversion

29.04.2020_GKV_RS_Direkteinweisungen_Verlängerung

25.05.2020_Beschleunigung_der_Einleitung_von_Anschlussrehabilitationsleistungen

Bundesregierung

21.04.2020_Bundesdrogenbeauftragte_Ludwig_Arznei_VVO

23.03.2020_ Bundesdrogenbeauftragte_Ludwig_-_Brief_an_substituierende_rzteschaft

27.03.2020_KH Entlastungsgesetz

30.03.2020_Antwortschreiben BMAS

30.03.2020_FAQ_(Sozialdienstleister-Einsatzgesetz – SodEG)

09.04.2020 WfbM Mehrbedarf – erg Hinweise

16.04.2020_sars-cov-2-arbeitsschutzstandard

16.04.2020_BMAS_sars-cov-2-arbeitsschutzstandard

Bundesärztekammer

FAQ-Liste Bundesärztekammer_Richtlinien Durchführung Substitutionsbehandlung

Landesregierung Thüringen

07.04.2020_Zweite_Thueringer_Verordnung_Coronavirus

Landesamt für Verbraucherschutz_handlungsempfehlung_corona_März 2020

FAQ für das Corona Soforthilfeprogramm 21.04.2020

Richtlinien des Freistaats TH über die Gewährung von Billigkeitsleistungen an gemeinnützige Träger 21.04.2020

Rahmenhygienepläne: Landesamt für Verbraucherschutz

Beschaffung von Schutzausrüstung: TMASGFF

Notbetreuung an Schulen, Kindergärten und bei Tagespflegepersonen: TMBJS

13.05.2020_Handlungsempfehlungen TMASGFF zum Schutz vulnerabler Gruppen SGB IX und XI

11.06.2020_Erlass des TMASGFF zu Regelungen eines Besuchsverbotes

Thüringer Landesstelle für Suchtfragen

18.03.2020_Zuarbeit zu Problemlagen der Vereine und Verbände im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 TMASGFF

27.03.2020_Zuarbeit TMASGFF Hilferuf der ambulanten Drogen- und Aidshilfe

Suchtselbsthilfe

Guttempler in Deutschland -Selbsthilfearbeit in Zeiten der Corona-Pandemie_26.03.2020

Guttempler – Zugang zum sicheren Chatroom 

AA – Liste der ständigen Onlinemeetings

AA – Liste der temporären Onlinemeetings

Suchtkrankenhilfe

GFAW

Das Corona – „Soforthilfeprogramm gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen“ ist gestartet. Ab sofort können Sie Ihre Anträge stellen.

Informatione unter: https://www.gfaw-thueringen.de/cms/?s=gfaw_standardseite&pid=63

Forschung/ Wissenschaft

Corona-und-Drogenhilfe-Zwischenbericht Goethe-Universität Frankfurt

DRV Bund_Aufruf_SARS-CoV-2-Pandemie_Forschungsvorhaben

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Sieben Schritte: So erstellen Sie die Gefährdungsbeurteilung

Coronavirus-Pandemie: Gefährdungsbeurteilung wegen SARS-CoV-2 und Covid-19 ergänzen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Infografiken

BZgA_Infoblatt-Arbeitgeber-Coronavirus

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08.04.2020

Unterstützung in Zeiten des Corona-Virus

Sie sind einsam, haben Langeweile, Suchtdruck, sind angespannt oder haben Schwierigkeiten in Ihrem Alltag und oder mit Ihrer Gesundheit?

Auch in der aktuellen Situation gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich selbst etwas Gutes zu tun:

Die Selbsthilfeverbände stehen weiterhin in Kontakt, auch wenn keine Gruppen aktuelle stattfinden können. Auch das Lotsennetzwerk ist weiterhin aktiv. Nachfolgend finden Sie zahlreiche Kontakte zu den Selbsthilfeverbänden und dem Lotsennetzwerk:

Lotsennetzwerk:

https://lotsennetzwerk.de/was/lotsennetzwerk/

Kreuzbund:
https://www.kreuzbund.de/de/chat-fuer-suchtkranke-und-angehoerige.html
Blaues Kreuz:
https://www.blaues-kreuz.de/de/blaues-kreuz/neuigkeiten-und-presse/aktuelles/neuigkeiten/news/suchthilfe-in-zeiten-des-corona-virus-1/
Freundeskreise:
https://www.sucht-chat.de/
Guttempler:
https://guttempler.de/nottelefon-sucht
Anonyme Alkoholiker:
https://www.anonyme-alkoholiker.de/meetings/onlinemeetings/liste/
Narcotics Anonymous:
https://www.na-ost.de/
Al-Anon:
https://al-anon.de/gruppe-finden/online-meetings/

Kontaktstelle für Selbsthilfe – Seko Bayern:
https://www.seko-bayern.de/start/mutmacher-seite/

Wie macht man das? Videokonferenzen und Selbsthilfe: Nakos
https://www.nakos.de/aktuelles/nachrichten/key@7236

Blog LEBENSMUTIG. Junge Selbsthilfe.
https://www.junge-selbsthilfe-blog.de/coronavirus-junge-selbsthilfeaktive-treffen-sich-jeden-abend-per-video-meeting/

 

Viele Suchtberatungsstellen in Thüringen arbeiten weiterhin! Informieren Sie sich telefonisch bei den Beratungsstellen in Ihrer Nähe. Hierfür können Sie gern den aktuellen Suchtwegweiser der TLS nutzen. Weiterhin können Sie sich auch gern an uns wenden. 

Bleiben Sie gesund!
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02.04.2020

Radiointerview Radio F.R.E.I. zum Thema:

Die Situation für abhängigkeitskranke Personen in Zeiten des Corona-Virus 

Abhängigkeitskranke Personen sind eine sehr verletzliche Gruppe. Personen mit der Diagnose einer Abhängigkeitserkrankung sind häufig auch von weiteren Erkrankungen betroffen. So kann der Konsum von Rauschmitteln die Anfälligkeit von Erkrankungen wie bspw. Herzkreislauf-, Atemwegs- und Immunerkrankungen bedingen. Diese genannten Erkrankungen werden u.a. als Risikoerkrankung vom Robert-Koch-Institut im Zusammenhang mit dem aktuellen Corona-Virus genannt. Weiterhin verfügen abhängigkeitskranke Personen oftmals nicht über eine ausreichende Gesundheitskompetenz (d.h. die Fähigkeit Gesundheitsinformationen zu finden, zu beurteilen und für sich anzuwenden) und Ressourcen, um sich ausreichend gegen das Virus schützen zu können. Zudem sind Personen im Rauschzustand nicht auf Ihre Gesundheit bedacht.

Diese gesamten Aspekte erschweren die derzeitige Situation um das Corona-Virus für abhängigkeitskranke Personen zusätzlich.

Diese Themen wurden in einem Radiointerview am 02.04.2020 im Radio F.R.E.I. mit dem Koordinator der TLS besprochen. Unter nachfolgendem Link können Sie das Radiointerview anhören.

Interview Radio F.R.E.I. vom 02.04.2020

Es ist wichtig, gerade aktuell, auf die schwierige Situation von abhängigkeitskranken Personen hinzuweisen und die Gesellschaft, Kosten- und Entscheidungsträger dafür zu sensibilisieren. 

Wenn Sie Fragen haben rund um das Thema Abhängigkeitserkrankung stehen wir Ihnen zur Verfügung! 

Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und Ihr Umfeld!


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24.03.2020

Kriminalitätsstatistik 2019 veröffentlicht

Am Donnerstag der vergangenen Woche stellte das Innenministerium die neue Kriminalitätsstatistik für Thüringen vor. Hierbei werden u.a. auch Zahlen zu Drogendelikten und Drogentoten veröffentlicht. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Zahl der Drogentoten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Im Jahr 2018 waren es 17 Personen, welche im Zusammenhang mit Drogenkonsum gestorben sind. Im Jahr 2019 waren es nunmehr 26 Personen (23 Männer und 3 Frauen). Diese Zahl ist auf einem historisch hohem Niveau für Thüringen.

Die Zahlen im Bereich der Rauschgiftkriminalität gingen seit Beginn der Ersterhebung im Jahr 1993 erstmalig zurück. Im Jahr 2019 wurden 11.692 Fälle registriert, wobei es im Jahr 2018 noch 1.460 Fälle mehr waren. Die Sicherstellungsmenge von vor allem Crystal Meth ging hingegen nach oben.

Artikel zur Kriminalitätsstatistik Thüringen können Sie auf nachfolgenden Links einsehen:

Thüringer Allgemeine vom 19.03.2020

ntv vom 19.03.2020

Die Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten von heute bezieht sich ebenfalls auf Drogentote. Hier wird der Blick auf das gesamte Bundesgebiet genommen. So sind deutschlandweit 1.398 Menschen an illegalen Drogen im Jahr 2019 gestorben. Auch hier ist ein Anstieg von 9,6% im Vergleich zum Vorjahr zu erkennen. Die Pressemitteilung und den dazugehörigen Appell können Sie nachfolgend einsehen.

2020-03-24_PM Drogentote Bundesdrogenbeauftragte

Die TLS schließt sich diesem Appell an und fordert mehr Maßnahmen für die Unterstützung von abhängigkeitskranken Menschen in allen Bereichen der Prävention, Frühintervention und Intervention.


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18.03.2020

Aktuelles aus der TLS: Ausfall der kommenden TLS-Veranstaltungen

Täglich verändert sich die Situation im Umgang mit dem COVID-19/Corona-Virus.

So auch in der TLS. Nach Rücksprache im Team und mit den entsprechenden Referenten der kommenden Veranstaltungen werden wir nachfolgende TLS-Veranstaltungen absagen:

Das Fortbildungsseminar für die Selbsthilfe in Lützensömmern wird ersatzlos ausfallen. Die Schulung der Fördermittelbeantragung und Nachweisführung für Suchtselbsthilfe soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Hierbei halten wir Sie auf dem Laufenden.

 

Das Team der TLS wünscht Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit.

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16.03.2020

CORONA-Virus

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Corona-Virus hat auch Einfluss auf die Arbeit der TLS.

Prinzipiell versuchen wir den Arbeitsalltag aufrecht zu erhalten – d.h. wir sind weiterhin telefonisch erreichbar und können auch via Mail kontaktiert werden. Nichtdestotrotz gibt es nachfolgende Einschränkungen:

Wir bitte um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Das Team der TLS.


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13.03.2020

Veröffentlichung: Erhebungen der Suchtselbsthilfe in Thüringen – ein Vergleich von 2008 – 2018

Seit heute können interessierte Personen die Vergleichserhebung der Thüringer Suchtselbsthilfe nachfolgend als pdf downloaden:

Erhebungen der Suchtselbsthilfe in Thüringen – ein Vergleich 2008 – 2018

Mit diesem Vergleich der Thüringer Suchtselbsthilfe über einen Zeitraum von 10 Jahren wollen wir die Entwicklungen in diesem Bereich dokumentieren, Bedarfe ermitteln, Tendenzen aufzeigen und entsprechende Suchtselbsthilfeförderungen entwickeln.

Die Thüringer Suchtselbsthilfe stellt einen wichtigen Pfeiler im Suchthilfesystem dar und unterstützt das Versorgungssystem enorm.

Die TLS bedankt sich bei allen Akteuren die bei den Befragungen der letzten Jahre teilgenommen haben.

In den kommenden Jahren, auch im Jahr 2020, werden weiterhin Befragungen flächendeckend in Thüringen durchgeführt, um Aussagen über das Thüringer Suchtselbsthilfesystem machen zu können. Auch hierbei ist die TLS auf die Mitwirkung der Akteure angewiesen. Auf diesem Weg wollen wir Sie/ Euch erneut ermutigen, an den Befragungen teilzunehmen.

Vielen Dank.


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12.03.2020

Stand des Thüringer Versorgungsmodells für konsumierende Schwangere

Die Forschung belegt, dass der Konsum von Drogen, Alkohol und Nikotin die Entwicklung des ungeborenen Kindes erheblich beeinträchtigt. Durch den Konsum kommt es oftmals zu lebenslangen gesundheitlichen Einschränkungen für die Kinder. Aus Studien und Untersuchungen ist bekannt, dass Konsument*Innen von illegalen Drogen in der Regel jung sind und Drogen wie Crystal Meth die Lust auf Sex steigern können. Das heißt auch, dass das Thema Schwangerschaft bei den konsumierenden Frauen eine Rolle spielt. Nicht nur die Suchthilfe weiß um diesen Fakt, auch die Geburtsmedizin und andere professionelle Unterstützungsangebote berichten zunehmend von schwangeren Konsumentinnen illegaler Drogen.

Mit dieser Thematik beschäftigen sich daher seit Ende 2018 in der Region Jena Vertreter*innen aus dem Gesundheitswesen, kommunalen Einrichtungen und sozialen Unterstützungsangeboten gemeinsam. Entwickelt wurde mit Unterstützung der TLS ein Konzept für ein Pilotprojekt zur Versorgung konsumierender Schwangerer, welches ab Frühjahr 2020 umgesetzt wird. Gefördert wird das Vorhaben durch das zuständige Thüringer Ministerium (TMASGFF). Die Umsetzung erfolgt in Trägerschaft des Jenaer Universitätsklinikums. Ziel des Projektes ist es die Frauen auf dem Weg zur Konsumfreiheit zu unterstützen und ihnen ein gemeinsames Leben mit den Kindern zu ermöglichen. Mit Hilfe einer Case Managerin sollen vorhandene Hilfsangebote der Netzwerkpartner gebündelt werden um somit  eine optimale Versorgung von Mutter und Kind auch über die Geburt hinaus zu gewährleisten. 

Der MDR berichtete diese Woche über das Pilotprojekt. Lesen Sie hier mehr…

MDR Artikel Pilotprojekt Jena


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10.03.2020

Die TLS präsentiert sich und ihre Themen auf der Thüringer Gesundheitsmesse

Im Zeitraum vom 07. – 08.03.2020 hat die Thüringer Gesundheitsmesse auf dem Messegelände in Erfurt stattgefunden. Die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen hat auch dieses Jahr wieder einen Informationsstand betreut. Es konnten viele Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Abhängigkeitserkrankung informiert werden. Neben allgemeinen Informationen wie bspw. Alkohol- und Nikotinkonsum konnte auch das Suchthilfesystem aufgezeigt werden. Somit war es der TLS wichtig, die interessierten Personen für das Thema der Abhängigkeitserkrankung zu sensibilisieren und aufmerksam zu machen.


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04.03.2020

Der neue Suchtwegweiser ist verfügbar

Liebe Akteure der Suchthilfe in Thüringen,

der neue Suchtwegweiser 2019/2020 ist verfügbar und kann online als pdf unter nachfolgendem Link abgerufen werden:

Suchtwegweiser 2019-2020 als pdf


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28.02.2020

Rückblick: Veranstaltung Kinovorführung mit anschließender Diskussionsrunde

„Alkohol – der globale Rausch“

Metropol Kino Gera

Die TLS hat im Rahmen der Kinovorführung „Alkohol – der globale Rausch“ in Kooperation mit dem Metropol Kino in Gera einen Filmabend am 26.02.2020 veranstaltet. Es kamen ca. 70 Zuschauer und viele blieben auch zur anschließenden Diskussionsrunde im Kino. An der Diskussionsrunde nahmen Expertinnen und Experten aus der lokalen Suchthilfe in Gera teil. Es entstand eine spannende und anregende Diskussion rund um das Thema Konsum.

Die TLS bedankt sich bei allen Mitwirkenden für den gelungenen und schönen Abend.

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28.02.2020

7. Thüringer Engagement-Preis im Jahr 2020

Ehrenamt in Thüringen gemeinsam würdigen!

Die Thüringer Ehrenamtsstiftung schreibt auch im Jahr 2020 erneut den Thüringer Engagement-Preis aus.

Weitere Information können Sie nachfolgend entnehmen:

7. Thüringer Engagement-Preis


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26.02.2020

Zeitungsartikel zum Thema Cannabis veröffentlicht

Die Behandlungszahlen von Cannabiskonsumierenden in Thüringen steigen. Nach den aktuellsten Statistiken, welche der TLS vorliegen, leben in Thüringen in der Altersgruppe 18 – 64 Jahren ca. 71.000 Cannabiskonsumierende. Im Zusammenhang mit einer Abhängigkeit von Cannabis geht man von ca. 1.000 Personen in Thüringen aus. Einen besonderen Schwerpunkt stellen hierbei Jugendliche dar. Der Erstkonsum liegt im Cannabisbereich oftmals bei 14-15 Jahren. Hierfür bedarf als spezieller und bedarfsgerechter Angebote in den Versorgungsstrukturen, um diese Personengruppe zu unterstützen. An einer verbesserten Versorgung muss zukünftig gearbeitet werden, um alle Bedarfe abdecken zu können. Hierfür müssen Gesetzgeber und Experten des Suchthilfesystem zusammenarbeiten.

Zum Artikel: TA Artikel Cannabis 26.02.2020


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14.02.2020

Veranstaltungshinweise:

Kinovorführung mit anschließender Diskussionsrunde

Wir hatten Sie bereits am 13.01.2020 darauf hingewiesen, dass der neue Film „Alkohol – Der globale Rausch“ von Andreas Pichler in Deutschland angelaufen ist. Nun wird der Film auch in Thüringen, genauer in Gera gespielt. Dies wollen wir als Anlass nehmen, eine Kinovorführung mit anschließender Diskussionsrunde zu unternehmen. Weitere Infos nachfolgend:

Was: Film – „Alkohol-der globale Rausch“

Wann: 26.02.2020 um 18 Uhr

Wo: Metropol Kino Gera, Leipziger Str. 24, 07545 Gera

Im Anschluss an den Film wird es eine Diskussionsrunde über den Film und weiteren Themen rund um Abhängigkeit und Alkoholkonsum mit Akteuren der lokalen Suchtkrankenhilfe in Gera geben. Moderiert wird das Gespräch von der TLS.

Wir freuen uns über Ihr Erscheinen und auf eine spannende Diskussion.


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11.02.2020

Rückblick: Veranstaltung „Runden Tisch – Kinder aus suchtbelasteten Familien“

Am 05.02.2020 hat ein Poetry Slam (ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen werden) im Kalif Storch in Erfurt stattgefunden. Die Veranstaltung wurde vom „Runden Tisch – Kinder aus suchtbelasteten Familien“ veranstaltet. Die TLS ist im Gremium vertreten und hat den Poetry Slam u.a. mit einem Infostand begleitet. Am Ende waren ca. 80 Gäste anwesend und wir konnten uns über Spenden in Höhe von 225 Euro freuen. Somit gehen jeweils 45 Euro an Thüringer Projekte mit dem Thema Kinder aus suchtbelasteten Familien. Ein großer Dank geht an die „Slamer“ – an die Akteure auf der Bühne mit Ihren tollen Texten. Die TLS bedankt sich bei allen Mitwirkenden.


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29.01.2020

„Sucht im Alter“ sollte mehr im öffentlichen Fokus stehen

Das Thema „Sucht im Alter“ muss mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werden. Speziell Personen mit einer Alkoholabhängigkeit verschieben sich in das höhere Alter ab 60 Jahren. Hierbei ist es wichtig, dass die Versorgungsstrukturen auf diese Zielgruppe ausgerichtet werden. Aktuell ist oftmals der Hausarzt der 1. Ansprechpartner/ Ansprechpartnerin für Abhängigkeitsprobleme bei Personen im höheren Alter. Jedoch sind auch die niedrigschwelligen Beratungsstellen und die Suchtselbsthilfe wichtige Anlaufstellen für diesen Personenkreis (Kontakte und Adressen können im Suchtwegweißer der TLS eingesehen werden). Neben der Alkoholproblematik spielt insbesondere die Medikamentenabhängigkeit/ der Medikamentenmissbrauch eine wesentliche Rolle bei Personen im höheren Alter. Gemeinsam mit dem Landesseniorenrat wurde in der Thüringer Allgemeine ein Zeitungsartikel am 23.01.2020 zu diesem Thema veröffentlicht.

Der ganze Artiekl ist hier zu lesen:

Sucht und Alter Zeitungsartikel Thüringer Allgemeine 23.01.2020

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20.01.2020

Koalitionsvertrag der 7. Wahlperiode der Landesregierung Thüringen ist veröffentlicht

In diesem Zusammenhang hat die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e. V. den Koalitionsvertrag auf suchtrelevante Inhalte geprüft. Eine Zusammenfassung der Schnittstellenthemen soziale Gerechtigkeit, Behindertenhilfe, Gesundheitspolitik (Abhängigkeitserkrankung, Prävention, Gesundheitsversorgung, ÖGD und Vernetzung) und Justiz können Sie nachfolgend runterladen:

Entwurf Koalitionsvertrag Thüringen 2020 – Zsf. suchtrelevanter Inhalte


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15.01.2020

Zu Besuch in Dresden beim Bus – „Glück sucht dich“

Das Projekt „Glück sucht dich“ ist eine mobile Ausstellung zur Suchtprävention in Sachsen. In 8 interaktiven Stationen können Kinder und Jugendliche mehr zu den Themen Sucht und Glück erfahren. Im Vordergrund steht, die Risiko- und Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Der Besuch in Dresden wurde mit einem Kennenlern- und Kooperationsgespräch der Koordinatoren der TLS und der sächsischen Landesstelle gegen Suchtgefahren abgerundet.



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13.01.2020

„Alkohol – Der globale Rausch“ – Filmempfehlung

Der neue Film „Alkohol – Der globale Rausch“ (Kinostart am 09.01.2020) von Andreas Pichler schlägt bereits hohe Wellen in der Öffentlichkeit und Fachwelt. Themen des Films sind u.a. die Alkohollobby, welche neue globale Absatzmärkte mit fatalen Folgen sucht sowie die Folgen von Alkoholkonsum anhand persönlich aufgezeigter Biografien. Der Film läuft aktuell nur im Kino und kommt hoffentlich bald nach Thüringen.

Der nachfolgende Link enthält weitere Informationen zum Film und den Trailer auf deutsch:

https://www.mdr.de/kultur/film-alkohol-der-globale-rausch-100.html



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10.01.2020

Veranstaltungs- und Mitmachhinweis

Am 05.02.2020 findet ein „Poetry Slam“ (ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen werden) im Kalif Storch in Erfurt statt. Die Veranstaltung wird vom „Runden Tisch – Kinder aus suchtbelasteten Familien“ mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie veranstaltet. Die TLS ist aktiv bei der Umsetzung und Planung involviert gewesen und arbeitet im „Runden Tisch – Kinder aus suchtbelasteten Familien“ mit.

Flyer: Flyer_Poetry_Slam

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09.01.2020

Aktuelle Zahlen der IFT- (Institut für Therapieforschung) Suchthilfestatistik 2018

Der Bericht stellt die aktuelle Situation der Suchthilfeeinrichtungen des Landes Thüringen dar und wird vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Auftrag gegeben. In Thüringen wird bereits seit über 20 Jahren eine landesweite Standarddokumentation für ambulante Beratungs- und Behandlungseinrichtungen der Suchtkrankenhilfe unternommen. Im Verlauf der Jahre wurden weitere Einrichtungstypen aus dem ambulanten und stationären Versorgungsbereich in die Erhebung aufgenommen. Die aktuellen Daten entstammen der Deutschen Suchthilfestatistik von 2018 und bilden sowohl ambulante als auch stationäre Angebote der Suchthilfestruktur in Thüringen ab.

Der Bericht wurde der TLS im Dezember 2019 zur Verfügung gestellt und kann nachfolgend eingesehen und runtergeladen werden:

IFT Thüringen 2018 Zsf.

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20.12.2019

Schließzeit der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen

Die TLS hat vom 21.12.2019 – 01.01.2020 geschlossen.

In dieser Zeit können Sie uns gern eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder eine E-Mail schreiben.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank.

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20.12.2019

Weihnachtsgrüße und Neujahrsglückwünsche

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freunde,

 

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu.

 

Auf diesem Weg wollen wir uns bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Wir freuen uns auf ein gutes und erfolgreiches gemeinsames neues Jahr mit Ihnen.

„Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“

Friedrich Nietzsche

In diesem Sinne wünschen wir eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr.

Liebe Grüße,

Das Team der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V.

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26.11.2019

Jahresbericht der Thüringer Landesstelle für 2018

Nachfolgend kann der Jahresbericht 2018 der TLS runtergeladen werden:

Jahresbericht 2018

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25.11.2019

Landes­gesund­heits­konferenz Thüringen

 

Mit dem Regierungswechsel in Thüringen Ende des Jahres 2014 wurde seitens des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie das Ziel entwickelt, den Thüringer Gesundheitszieleprozess unter Beteiligung aller agierenden Akteure zu einer Landesgesundheitskonferenz weiter zu entwickeln. Die Thüringer Landesstelle für Suchtfragen ist Mitglied der Landesgesundheitskonferenz.

Am 21.11.2019 hat Herr Sebastian Weiske von der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen die Berufungsurkunde für die Landesgesundheitskonferenz durch Ministerin Heike Werner in Empfang genommen.

Erfurt, 21.11.2019

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15.11.2019

Besuch der Ausstellung „Bildersucht & Cyberflucht“ im Angermuseum Erfurt

Drei Mitarbeiter der TLS haben am 12.11.2019 die Ausstellung „Bildersucht & Cyberflucht“ im Angermuseum Erfurt besucht. Die Ausstellung ist ein Projekt des Fachverbandes Medienabhängigkeit e. V. und war in Erfurt vom 30.10 – 12.11.2019 zu sehen. Der Veranstalter der Ausstellung war das Präventionszentrum der SiT-Suchthilfe in Thüringen GmbH.

Die Ausstellung gibt einen Einblick über das Thema Mediengebrauchsstörung, also einer Verhaltenssucht, welche nicht-stoffgebunden ist. Hierbei werden sowohl Fallbeispiele von Betroffenen dargestellt als auch Interviews mit Fachleuten bzgl. des Themas. Weiterhin sind mehrere informative Tafeln an der Installation angebracht, welche u. a. Daten und Fakten zum Störungsbild geben.

Das Thema ist in seiner Aktualität präsent. Die verschieden dargestellten Biografien der Betroffenen können einen Einblick in das Störungsbild geben und an das Thema heranführen.  Die Tafeln veranschaulichen wesentliche Daten und Fakten zur Mediengebrauchsstörung und zeigen Begleiterkrankungen zu anderen Störungsbildern auf (Abhängigkeit, psychotische Erkrankungen etc.).

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04.11.2019

Der neue Koordinator der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen stellt sich vor

Seit dem 01.11.2019 ist Sebastian Weiske der neue Koordinator der TLS.

Hier finden Sie ein kleine Vorstellung zur Person:

Sebastian Weiske – Vorstellung

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01.10.2019

Umzug der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen zum 1.10.2019

Die neue Adresse der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. ist ab 1.10.2019 Steigerstraße 40, 99096 Erfurt. Falls wir noch nicht technisch erreichbar sind, nicht wundern, sondern einfach nochmal probieren. Wir geben alles, dass es reibungslos wird!!!

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Gäste zur Aktionswoche Alkohol aus Kursk/ Russland

Gemeinsam mit dem Suchthilfezentrum S13 der Caritas empfingen wir innerhalb der bundesweiten Aktionswoche Alkohol ein Studierendengruppe aus Kursk/ Russland. Gemeinsam mit dem Bildungswerk Meiningen besuchen die jungen Menschen soziale Einrichtungen und interessierten sich u.a. für die Arbeit der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen in der Landeshauptstadt. Repressive Drogenpolitik aus Russland ist den Studierenden bekannt. Das Ergebnis: ein hoher Konsum von Heroin und ein erheblicher Drogenschwarzmarkt. Um so interessanter, die Angebote in Thüringen, vorgestellt u.a. durch Patrick Hentschke (TLS) das „Thüringer Versorgungsmodell für Crystal-Meth- konsumierende Schwangere“ oder das Beratungskonzept des Suchthilfe- Zentrum S13 des Caritasverbands für das Bistum Erfurt e.V.  durch Frau Gisela Frank. Auch das Motto „Alkohol? Weniger ist besser!“ wurde experimentell mit einer Bar mit nichtalkoholischen Getränken getestet und für gut befunden. Gelebte Alternativen!

 

Studierendengruppe zu Besuch in der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen

3. Thüringer Engagement- und Stiftungstag

Die TLS hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Thema Sucht/ Suchtselbsthilfe auch am Stiftungstag nicht vergessen wurde. Viele Gäste und auch der Ministerpräsident Bodo Ramelow besuchten mit Neugier und Freude unseren Info-Stand in Kooperation mit dem Lotsennetzwerk Thüringen.

Frank Hübner und Sabine Hauton (TLS)

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25.05.2019

Aktionswoche Selbsthilfe 2019

Unter dem Motto „Wir hilft“ veranstaltete der Paritätische vom 18. bis zum 26. Mai 2019 erstmalig eine bundesweite Aktionswoche Selbsthilfe.

Auftakt der Aktionswoche in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen war die 1. Mitteldeutsche Selbsthilfekonferenz. Das Ziel der gemeinsamen Veranstaltung der Paritätischen Landesverbände Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen war es, alle Akteure/innen der Selbsthilfe zusammenzubringen und zu vernetzen, Selbsthilfe sichtbar zu machen und ins Bewusstsein von Betroffenen zu rücken.

Am 25.05.2019 gelang dies u.a. in Erfurt mit dem Festival der Selbsthilfe auf dem Erfurter Anger. Die TLS beteiligte sich dort und hatte vielfältige Gespräche mit Menschen zum Thema Suchtselbsthilfe, unterstützt vom Lotsennetzwerk Thüringen.

Ministerin Heike Werner (TMASGFF) nahm sich für alle Zeit (Heike Werner, Marina Knobloch, Dörte Peter, Luise Rößner)


Interview Christian Stadali, Dörte Peter, Frank Hübner

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03.05.2019

Fachzirkel Suchtprävention Gründung am 03.05.2019

Der Fachzirkel Suchtprävention besteht aus der Thüringer Fachstelle Suchtprävention des fdr+ e.V., dem Präventionszentrum der SiT GmbH, der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V. sowie der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. (AGETHUR). Das gemeinsame Ziel ist es, als aktives Arbeitsgremium die Entwicklung der Suchtprävention im Freistaat bedarfsorientiert, koordiniert, qualitätsgesichert, ressourcenschonend und für die Fachöffentlichkeit und die Bevölkerung sichtbar zu gestalten. Neben der Förderung von Austausch und Kooperation zu suchtpräventiven Aktivitäten zwischen den Einrichtungen und Fachkräften auf Landesebene sowie in den Kommunen setzt sich der Fachzirkel vor allem für die Anwendung der Qualitätsstandards moderner Suchtprävention im Freistaat ein. Suchtprävention muss in den Lebenswelten von Menschen stattfinden und dabei sowohl das individuelle Verhalten als auch die Rahmenbedingungen in den Blick nehmen um wirksam zu sein. Nachzulesen auch im vorgestellten Hintergrundpapier der Fachverbände (Fachzirkel Suchtprävention Hintergrundpapier).

Dörte Peter (TLS), Silke Nöller (PZ der SiT), Anja Zimmermann (fdr), Uta Merkers und Victoria Obbarius (agethur), Heike Werner (TMASGFF)

Der Fachzirkel ist unter fachzirkel-suchtpraevention@fdr-online.info zu erreichen.