TLS-Fachtag stationäre Suchtkrankenhilfe 2007

 

 

“Viel – hilft viel? Bedarfsgerechte Angebote in der stationären Suchtkrankenhilfe in Thüringen” war das Thema des diesjährigen TLS-Fachtages. Am 07. November 2007 trafen sich 90 Teilnehmer im großen Saal der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland um sich über die Entwicklungen in der stationären Suchtkrankenhilfe in Thüringen zu informieren. Im folgenden haben wir Ihnen die Beiträge der Referenten eingestellt.

 

Eröffnet wurde der Fachtag durch Juliana Kraus, TLS-Vorstand und mit einem Grußwort von Frau Dr. Sandra Carius (Bild links), Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland wurde die Bedeutung der Arbeit im Bereich der Suchtkrankenhilfe in Thüringen durch den Rentenversicherer gewürdigt.

 

Roland Retzlaff (Bild links) sprach über die Rehabilitation Suchtmittelabhängiger aus Sicht der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. So wurden im Jahr 2006  4.605 Alkoholabhängige und 1.353 Drogenabhängige in einer Entwöhnungstherapie in Mitteldeutschland behandelt.

 

Dr. Andreas Koch (Bild links) vom Bundesverband der stationären Suchtkrankenhilfe e.V. ging in seinem Vortrag zur Effektivität und Nutzen stationärer Behandlung von Suchtkranken auf Abstinenzquoten nach der Behandlung und Kostenbeispielen bei Behandlung und Nicht-Behandlung Abhängigkeitskranker ein. (Bild: A.Walter)

  “Um welche klientel geht es hier ?!” - Darstellung des Klientels der chronisch mehrfach beeinträchtigten Abhängigkeitskranken, war das Thema des Vortrags von Dr. W.Bertram, Chefarzt der AHG Klinik Römhild.
 

Micheal Koziolek (Bild links) vom Soziotherapeutischen Wohnheim “Am gelben Gut” und Almut Prater vom Soziotherapeutischen Wohnheim “Holzmühle Kämmeritz” berichteten über die Arbeit in den Einrichtungen und über Betreuungsverläufe an einem Beispiel. Gerald Uhlworm von der Adaptionseinrichtung in Weimar sprach über Bedarfsgerechte Angebote in der stationären Suchtkrankenhilfe.