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FfS 04/09 “Rückfall in der Selbsthilfegruppe”

Referent: Wolfgang Kleiner, Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Insgesamt haben 47 Personen, aus 15 verschiedenen Suchtselbsthilfegruppen, am Fortbildungswochenende teilgenommen (29 Männer/18 Frauen).

GruppeDas Thema Rückfall ist in den Suchtselbsthilfegruppen immer aktuell und ständiges Thema. Aus diesem Grund widmen wir jedes Jahr ein Wochenende dieser Thematik. In diesem Jahr haben wir uns dem Rückfall und seinen Folgen innerhalb der Suchtselbsthilfegruppe beschäftigt.

Die Entstehung eines Rückfalls und seine Bedeutung in den Lebensläufen von Suchtkranken und ihren Angehörigen ist zu Beginn des Wochenendes an Hand von verschiedenen theoretischen Modellen durch den Referenten dargestellt worden. In Kleingruppen haben sich die Teilnehmer/innen unter Vorgabe von Übungen mit dem Thema auseinandergesetzt und Möglichkeiten für den Umgang in der Gruppe mit einem offenen oder verdeckten Rückfall eines Mitgliedes erarbeitet. Über den Austausch der unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmer/innen und den verschiedensten Situationen aus denen sie berichten konnten, wurde ein breites Spektrum an Handlungsansätzen im Plenum zusammengetragen. Für die Teilnehmer/innen war die wiederholte Auseinandersetzung mit diesem immer präsenten Thema ein KlGruppewichtiger Schritt in der Verarbeitung der eigenen Suchtproblematik und der Arbeit in der Suchtselbsthilfegruppe vor Ort. Blickwinkel und Sichtweisen über Rückfall-Situationen, wie sie in der Gruppenarbeit wöchentlich vorkommen, wurden erweitert und mögliche Ansätze im Umgang mit rückfälligen Gruppenmitgliedern ausgetauscht. Die Angst vor dem eigenen Rückfall kann die Unterstützung in der Gruppe lähmen.

Auch mit diesem Wochenende haben wir einen wichtigen Schritt bei der Unterstützung der Selbsthilfegruppenarbeit in den Regionen vollzogen.

FfS 03/09 “Co-abhängiges Verhalten in der Selbsthilfegruppe”

Ref.: Gerlinde Pokladek, Dipl. Soz.päd. und Supervisorin

Insgesamt haben 39 Personen, aus 13 verschiedenen Suchtselbsthilfegruppen, am Fortbildungswochenende teilgenommen (23 Männer/16 Frauen).

GKnoten_aDie Thematik des Co-abhängigen Verhaltens wurde in den vergangenen Jahren von uns unter verschiedenen Blickwinkeln bearbeitet. Diese Thematik wird häufig im Zusammenhang von Partnerschaften und Familien mit einem Suchtkranken bearbeitet. An diesem Wochenende ging es um die Entstehung und Reflexion dieser Verhaltensstrukturen innerhalb der Suchtselbsthilfegruppen. Nach einem theoretischen Einstiegsvortrag in dem die Merkmale und Besonderheiten von Co-abhängigem Verhalten aufgezeigt wurden erfolgte in verschiedenen Kleingruppen die Auseinandersetzung mit dem Thema.

In der Betrachtung von Co-abhängigen Verhaltensmustern und der Reflexion der Beziehungen innerhalb der Selbsthilfegruppen zeigten sich schnell Parallelen und Anknüpfungspunkte. Den Teilnehmer/innen wurde deutlich wie häufig sich diese Verhaltensmuster nahezu unbemerkt in den Selbsthilfegruppen entwickeln. In einer weiteren Kleingruppenarbeit haben die Teilnehmer/innen Empfehlungen zusammengetragen wie sie sich in ihrer Selbsthilfegruppe vor dem entwickeln von Co-abhängigen Verhaltensmustern schützen können. Diese Kleingruppenergebnisse wurden im Plenum vorgetragen und diskutiert.

IMG_0199Die Erfahrungen der Teilnehmer/innen zeigte wie wichtig dieses Thema auch für Selbsthilfegruppen ist. Die bisherige Betrachtung war meist nur auf Angehörige von Suchtkranken gerichtet, aber durch die genauere Betrachtung haben viele von problematischen Verhaltensweisen aus ihren Gruppen berichten können, die sie bis dato noch nicht mit Co-abhängigkeit in Verbindung gebracht haben. Mit den Informationen und Handlungsansätzen aus dem Wochenende gingen die Teilnehmer/innen gestärkt in ihre Selbsthilfegruppen.

FfS 02/09 “Gesprächstechnik in der Selbsthilfegruppe”

Referent: Pierre Klinge, AHG Klinik Römhild

Insgesamt haben 43 Personen, aus 13 verschiedenen Suchtselbsthilfegruppen, am Fortbildungswochenende teilgenommen (26 Männer/17 Frauen).

 An diesem Fortbildungswochenende haben sich die Teilnehmer/innen mit verschiedenen Gesprächstechniken der Kommunikation auseinandergesetzt.

In der Selbsthilfegruppenarbeit kommt der Gesprächsführung in der Gruppe eine wichtige Rolle zu. Der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Handlungskompetenzen prägt die Selbsthilfearbeit. Viele Gruppenteilnehmer haben die unterschiedlichsten Hintergründe und Lebenskontexte wenn sie sich in eine Selbsthilfegruppe begeben. Missverständnisse und Kommunikationsstörungen können eine Gruppe zerbrechen lassen.

Aus diesem Hintergrund haben sich die Teilnehmer/innen mit Grundlagen der Kommunikation auseinandergesetzt und mit Hilfe verschiedener Übungen in Kleingruppen ihre Kommunikation überprüft und neue Erfahrungen gesammelt. Zum Beispiel wurde in einer Übung in den eingeteilten Gruppen folgende Rollen verteilt: Redner, Zuhörer und 2 Beobachter. In der Gruppe sagt der Redner einen Satz und der Zuhörer unterteilt diesen in die vier Botschaften (nach dem Vier-Ohren-Modell).

Die Beobachter unterstützen den Zuhörer bei der Aufstellung der 4 Botschaften. Die Rollen innerhalb der Gruppe werden getauscht, so dass jedes Gruppenmitglied in den verschiedenen Rollen agiert. Die Ergebnisse werden festgehalten und in der Großgruppe werden die Erfahrungen aus den Kleingruppen rückgemeldet und besprochen. Diese Übung zeigte den Teilnehmer/innen welch unterschiedliche Informationen in einem Satz weitergegeben werden.

Über die Weiterführung zu nonverbalem Zuhören, dem Themenbereich der offenen Fragen und Methoden des Veränderungsgespräches, welche wiederum in Kleingruppen geübt wurden, erweiterten die Teilnehmer/innen ihre Handlungskompetenzen in der eigenen Kommunikation. Diese neuen Erfahrungen wurden in die eigenen Selbsthilfegruppen vor Ort mitgenommen und ermöglichen eine bessere Kommunikation in der Gruppe und bei Konfliktgesprächen.

FfS 01/09 “illegale Drogen”

„ILLEGALE DROGEN – HINTERGRÜNDE UND HILFEMÖGLICHKEITEN“
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